“A thousand kisses deep” - Eine Verneigung vor Leonard Cohen.
“…Einmal, weil sie die Biografie des 2016 verstorbenen Großbarden klugerweise anhand von autobiografischen Zitaten aufrollten, und dies ihrem Metier entsprechend sehr eindringlich. Weil sie dabei einen spannenden Mittelweg zwischen chronologischer und thematischer Erzählweise wählten. Vor allem aber, weil sie auch musikalisch zu überzeugen wussten. Das begann mit Tögels perfekt brummender Cohen-Stimme, zu der Steinburgs jugendlich helles, aber mit überraschender Kraft gerade in den Höhen ausgestattetes Timbre einen wunderbaren Kontrast schuf. Setzte sich mit klugen Arrangements der Instrumente (neben Gitarre und Klavier kamen Wersi- und Casio-Orgeln, E-Bass, Perkussion und Glockenspiele zum Einsatz) wie der Songs fort. Und bestach endgültig durch die eine eigene Geschichte erzählende Stücke-Auswahl. …”